Möglichkeiten für dein Nachtlager vom Dachzelt bis zur Hängematte

Das Gefühl morgens wach zu werden und nur die Zelttür aufziehen zu müssen um die volle Pracht der Natur zu erleben – das ist einer der Momente den wir so lieben beim Campen. Bevor ihr euch auf einen Campingausflug begebt, solltet ihr euch eine Liste anlegen, damit ihr nichts versehentlich vergesst. Man muss an so vieles denken, da kenn es schnell passieren, dass man den Überblick verliert. Wir haben eine Liste mit den wichtigsten Utensilien zusammengestellt, die ihr in diesem Blog nachlesen könnt. Außerdem erfahrt ihr, welche Möglichkeiten ihr für den Aufbau eures Nachtlagers habt.

Packen für alle Bedürfnisse – Die allgemeine Packliste

Vorab solltet ihr euch natürlich überlegen, ob ihr in eurem Auto/Wohnmobil oder Wohnwagen schlaft, oder ob ihr euch für ein Zelt entscheidet. Hier gibt es nun eine allgemeine Liste mit Dingen, die ihr immer auf eurem Ausflug gebrauchen könnt. Ihr solltet stets eure gültigen Papiere und Bargeld dabei haben, so wie auch Karten und Reiseführer. In einem anderen Blogbeitrag sind wir auf diese Sachen im Detail eingegangen. Solltet ihr euch diesbezüglich also informieren wollen, könnt ihr dort alles Wichtige nachlesen.

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Das klassische Zelt – Verschiedene Möglichkeiten für ein Nachtlager

Habt ihr euch nun dazu entschieden in einem Zelt zu schlafen, so solltet ihr folgende Dinge beachten. Da ihr in einem Zelt unmittelbar auf dem Waldboden liegt, sollten Isomatten und Schlafsäcke im Gepäck sein. Zusätzlich empfielt sich eine Plane, die ihr unter das Zelt legen könnt. Ein Gummihammer, Heringszieher sowie Heringe sind Pflicht. Es ist ebenfalls wichtig an Ersatz zu denken, falls mal etwas kaputt geht. Bei einem herkömmlichen Zelt bedeutet das eine zweite Zeltschnur und Ersatzheringe. Genauso solltet ihr an selbstklebende Flicken denken, damit ihr bei aufkommenden Schäden das Zelt schnell notdürftig flicken könnt. Das erspart euch eine Menge unnötigen Stress und schont die Nerven. Denkt außerdem an eine Luftpumpe, damit ihr eure Isomatte immer reichlich mit Luft füllen könnt. Sehr nützlich und bei einem Ausflug notwendig sind Wäscheleine und Taschenlampe. Gerade wenn ihr für mehrere Tage unterwegs seid, werden sie euch eine große Hilfe sein.

Zelt in der Natur bei Nacht
Frau vor einem Zelt

Unter freiem Himmel schlafen – Der Natur ganz nah

Der Blick frei auf den dunklen Himmel, umringt von den nächtlichen Geräuschen – Eine sicherlich herrliche Erfahrung. Es gibt wohl keine bessere Alternative, wenn man im Einklang mit der Natur sein möchte. Auch bei diesem Nachtlager gibt es einige Dinge, an die ihr denken müsst bevor es losgeht. Solltet ihr das erste Mal draußen schlafen wollen, so solltet ihr euch über die Wetterlage informieren. Am günstigsten sind Temperaturen über zehn Grad. Außerdem ist es von Vorteil, wenn in dieser Zeit kein Niederschlag angekündigt ist, da dies sonst schnell unangenehm werden könnte. Achtet des weiteren darauf, dass ihr die richtige Unterlage dabei habt, damit ihr eine ruhige und angenehme Nacht habt.

Die Feldbett-Variante

Da ihr inmitten der Natur schlaft, müsst ihr euch auf Krabbeltiere einstellen. Wem es noch nicht ganz geheuer ist direkt auf dem Waldboden zu schlafen, der kann sich auch ein Feldbett mitnehmen. So seid ihr vor Kleintieren sicher und könnt trotzdem die Erfahrung machen, die Nacht unter freiem Himmel zu verbringen. Wichtig ist außerdem, dass ihr euch darüber informiert, wo ihr überall übernachten dürft. Die Regelungen sind diesbezüglich von Land zu Land verschieden, daher empfielt es sich zu recherchieren und gegebenfalls beim Eigentümer um Erlaubnis zu fragen. Befolgt also immer die dort geltenden Regelungen, um Konsequenzen zu vermeiden.

Den richtigen Schlafplatz finden – Das ist bei der Wahl deines Nachtlagers zu beachten

Was genau ist denn überhaupt ein guter Schlafplatz? Es gibt einiges, das ihr zu beachten habt, damit der Ausflug reibungslos verläuft. Stellt vorab sicher, dass euer Platz leicht zu erreichen ist und ihr ihn im Notfall auch bei Nacht sicher verlassen könnt. Achtet außerdem darauf, dass ihr euch nicht verlauft und den Weg zu eurem Auto schnell wiederfindet. Zudem solltet ihr nicht auf einer Wiese campieren, die beispielsweise einem Bauern gehört. Wenn ihr euer Nachtlager am nächsten Morgen wieder verlasst, müsst ihr unbedingt darauf achten ihn so zu verlassen, wie ihr in vorgefunden habt. Das bedeutet, keinen Müll zurücklassen und keine Pflanzen zerstören. Checkt vorher auch die Umgebung ab und kontrolliert, dass ihr bei der Wahl eures Schlafplatzes nicht umittelbar auf Ameisen stoßt. Das könnte die Nacht zu einem unschönen Erlebnis machen.

Aussicht aus einem Zelt
Dämmerung Zeltlager

Die richtige Ausrüstung für ein Nachtlager im Freien

Wenn ihr das erste mal im Freien übernachtet, so ist es für den Anfang ratsam eine Isomatte und einen Schlafsack einzupacken. Eine Unterlage ist außedem sinnvoll, damit ihr eure Isomatte schonen könnt. Um euch vor Feuchtigkeit zu schützen, könnt ihr zu einem Biwaksack greifen. Dieser ist wasserdicht und behält seine Isolationsfähigkeit bei. Ihr habt natürlich auch die Möglichkeit ohne Schlafsack draußen zu schlafen. In dem Fall solltet ihr aber trotzdem immer eine Unterlage dabei haben. Eine Taschenlampe ist ebenfalls wichtig, falls ihr im Dunkeln etwas umräumen oder sortieren müsst. Auf die passende Bekleidung ist auch zu achten, da es nachts schnell kalt werden kann. Wenn ihr ein Lagerfeuer machen wollt, müsst ihr euch im Voraus darüber informieren, ob es in der Gegend, in der ihr euer Lager aufschlagt, erlaubt ist. Schaut vorher auch unbedingt nach, wie ihr es möglichst sicher platziert, entfacht und wieder löscht.

Lagerfeuer
Schlafsack im Zelt

Das komfortable Dachzelt – Verwandle dein Auto in einen Luxuscamper

Zum Luxuscamper verwandelt ihr euren PKW mit einem Dachzelt und der ElloBox. Im Dachzelt können Decken, Matratzen und Kissen auch über Tag und bei der Fahrt gelagert werden, sodass ihr das ganze Auto für persönliches Gepäck frei habt. Es bietet auch oft einen kleinen Unterstand, der bei Regenwetter goldwert ist. Eine super Alternative zum klassischen Zelt und ideal für alle, die das erste mal unterwegs sind.

Die Hängematte – Die etwas andere Variante für dein Nachtlager

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht eine Hängematte mit in den Urlaub zu nehmen? Sie ist schnell aufgebaut und bietet euch die Möglichkeit euch einfach mal hinzulegen und auszuruhen oder ein Nickerchen zu halten. Da sie den Boden nicht berührt, werdet ihr nicht von Krabbeltieren gestört und könnt euch ganz der Natur widmen. Im Internet findet ihr die verschiedensten Modelle. Ihr müsst bei einer Hängematte natürlich darauf achten, dass ihr immer zwei starke Bäume in der Nähe habt. So könnt ihr zwar nicht mitten auf einer Lichtung übernachten, aber das Gefühl in einer Hängematte einzuschlafen, wird dafür zu einem einzigartigen Erlebnis. Ohne lange zu zögern für den nächsten Ausflug einplanen und austesten.

Hängematte im Nachtlager
ElloBox mit Dachzelt

Erstellt eine individuelle Packliste für euer Nachtlager

All das sind nur grundlegende Tipps. Informiert euch in jedem Fall vor eurem Ausflug gründlichst über alles Wichtige, damit die Nächte reibungslos ablaufen und es nicht zu ungeplanten Ereignissen kommt. Dennoch solltet ihr euch natürlich auf alles einstellen. Diese Tipps könnt ihr selbstverständlich auch umwandeln und euer Gepäck so zusammenstellen, wie es für eure Bedürfnisse am besten passt. Nichtsdestotrotz wird ein Camping-Ausflug in jedem Fall zu einem echten Erlebnis werden.

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